Urtenen-Schönbühl · Kanton Bern · ab 2027
Ein Garten, dessen Ernte verschenkt wird.
Freiwillige bauen Gemüse, Obst, Beeren, Kräuter, Blumen und Pilze an – für sich selbst und für andere: Nachbarn, Freundinnen, Schulen und soziale Einrichtungen. Der Schenkgarten befindet sich in Urtenen-Schönbühl.

Die Idee
Was hier entsteht
Auf 3'275 m² Land am Dorfrand von Urtenen-Schönbühl (Unterdorfstrasse) entsteht ab Frühling 2027 ein Garten, der allen gehört, die mit anpacken. Ein Landwirt aus dem Team stellt die Fläche gratis zur Verfügung, es ist halb so gross wie ein Profi-Fussballfeld. Die ganze Arbeit ist ehrenamtlich.
Anders als ein klassischer Gemeinschaftsgarten geht es nicht nur um Selbstversorgung. Wir produzieren bewusst für andere: Ein grosser Teil der Ernte geht an Menschen im Dorf, die sich über frisches Gemüse, Beeren und Kräuter freuen.
Wer mithilft, darf selbstverständlich auch grosszügig für sich, seine Familie und sein Umfeld ernten. Aber niemand bezahlt etwas, und niemandem wird etwas verkauft.
Einmalig braucht es für den Aufbau rund CHF 49'500, danach maximal CHF 2'000 pro Jahr. Je mehr Sachspenden wir erhalten, desto geringer wird der finanzielle Aufwand.
Der Schenkgarten wird biologisch angebaut, nach Prinzipien und Methoden aus Permakultur, Market Gardening, Agroforst und Regenerativer Landwirtschaft.
«Der Schenkgarten ist ein praktisches Experiment für eine Kultur des Teilens und Schenkens.»

Fortschritt
So weit sind wir
- Erledigt
Land gesichert
3'275 m² gratis zur Verfügung gestellt von einem Landwirt aus dem Team.
- Läuft
Finanzierung
Gesuche an Stiftungen, Gemeinde und Firmen laufen. Sachspenden willkommen.
- Geplant
Landvorbereitung
Beete anlegen, Kompost ausbringen, Wasser und Folientunnel einrichten.
- Geplant
Erste Ernte
Sommer 2027: Die ersten Körbe werden verschenkt.
Schon dabei? Danke! Das Wichtigste, was du jetzt tun kannst: diese Seite an Interessierte aus der Region weiterschicken.
Mitmachen
Werde Teil vom Team Schenkgarten.
Wir suchen Menschen mit Garten-Erfahrung und ohne. Denn Gärtnern lernt man im Garten. Erfahrene Leute zeigen dir alles vor Ort in Urtenen-Schönbühl, und du entscheidest selbst, wann und wie oft du kommst. Unverbindlich, ohne Mitgliedschaft. Es gibt auch viele andere Tätigkeiten, wo du dich mit deinen Fähigkeiten einbringen kannst.
Ein paar Beispiele, was der Schenkgarten für Mitmach-Möglichkeiten bietet:
Aussaat und Anzucht
ab 1 Stunde, im Frühling
Pflanzen und Pflegen
ab 1 Stunde, wann es passt
Ernten
ab 1 Stunde, Sommer bis Herbst
Verteilen
ab 1 Stunde, eine Tour mit dem Velo
Bewässerung
ab ½ Stunde, im Wochenplan
Kompost
ab 1 Stunde, gelegentlich
Bauen und Unterhalt
ab 2 Stunden, an Bautagen
Fotos und Kommunikation
ab 1 Stunde
Melde dich unverbindlich bei uns, gemeinsam finden wir heraus, wo du dich einbringen könntest. Zurzeit organisieren wir uns über Whatsapp-Gruppen, schau gerne rein:
Unterstützen
So hilfst du dem Garten auf die Beine
Pflanzen
Auf unserer Pflanzen-Wunschliste stehen viele tolle Pflanzen. Vielleicht hast du die bei dir im Garten stehen und du kannst sie für den Schenkgarten vermehren? Oder Samen gewinnen? Oder wir dürfen zu dir kommen und ein paar Äste schneiden oder ein paar Jungpflanzen abtrennen?
Deine Unterstützung wäre toll! Wir freuen uns beispielsweise über:
Material
Konkret gesuchte Sachspenden mit Gegenwert in CHF:
- Kompost (ca. 80 m³)4'000
- Werkzeuge3'000
- Pflanzen, Obstbäume, Saatgut10'000
- Multitopfschalen und Anzucht1'000
- Aussaaterde1'000
- Beschilderung1'000
- Maschinenstundennach Absprache
- Transportnach Absprache
Wir benötigen viele unterschiedliche Dinge. Was genau, findest du in dieser Liste. Vielleicht kannst du uns einen Gegenstand spenden, der bei dir nur rumliegt?
Sachspende zusagen →Geld
- Spendenkonto
- Noch nicht eröffnet – die Kontoverbindung publizieren wir hier, sobald sie bereitsteht.
Werde Götti oder Gotte ab CHF 100
Finanziere eine Kultur und beobachte das Wachstum:
Für Firmen
- SilberNamentliche Nennung auf dieser Seite und vor Ort
- GoldZusätzlich Logo und Einladung zum Eröffnungsfest
- PlatinZusätzlich ein benanntes Element im Garten.
Ein geführter Teamtag im Schenkgarten kann über raffael.be gebucht werden.
Transparenz
Zahlen und Mittelverwendung
Diese Beträge sind der Bedarf ohne Unterstützung. Wir hoffen, dass sich ein grosser Teil davon durch Sachspenden – Kompost, Werkzeug, Pflanzen, Maschinenstunden – massiv reduzieren lässt. Jede Sachspende senkt den Geldbedarf direkt.
Was wir selbst einbringen
- Land, 3'275 m²
- Gratis zur Verfügung gestellt, Gegenwert ca CHF 500.- /JAHR
- Freiwilligenstunden
- Geschätzt 5000 Stunden pro Jahr, Gegenwert bei CHF 30/Std: CHF 150'000.-
- Koordination
- Vollständig ehrenamtlich, keine Löhne. Initiator Raffael Wüthrich freut sich über eine Spende via www.raffael.be
Danke
Diese Menschen machen den Garten möglich
Bereits zugesagt haben:
- Landi Moossee
- OBI
- Lubera Pflanzenversand
- Arthasamen
Um Unterstützung angefragt wurden:
- Stiftung VISIO Permacultura
- Gärtnerei Dürig
- Zollinger Samen
- Kompostwerk KEWU
- Mobiliar Förderfonds
- Sativa
- Biobaumschule Glauser
- Gartenbauschule Öschberg
- Terratools

Stimmen aus dem Team
«Frisches Gemüse, Kräuter und Heilpflanzen schenken uns ein buntes Potpourri an Geschmack und wertvollen Inhaltsstoffen.»
«Ich bin dabei, weil mir Nachhaltigkeit und ein achtsamer Umgang mit den Ressourcen unserer Erde am Herzen liegen. Und weil mich die Vorstellung berührt, dass wir nicht zuerst fragen was uns gehört, sondern was wir miteinander teilen können. Vielleicht wächst daraus weit mehr als das, was wir säen.»
«Für mich ist der Schenkgarten ein kleiner Vorgeschmack auf ein zukünftiges Wirtschaftssystem, das niemanden ausschliesst und den Planeten respektiert.»
«Mich fasziniert am Schenkgarten die zugrundeliegende Idee des selbstlosen Schenkens ohne Gegenleistung. Ich bin gespannt, wie sich das Schenken in unserer Dorfgemeinschaft entfalten und verbreiten wird und was daraus entsteht.»
«In Zeiten, in denen Nachrichten verunsichern, tut Schenken und gemeinsam Sein einfach gut.»
«Wir finden das Projekt Schenkgarten interessant und unterstützungswürdig, weil es für unser Dorf eine Bereicherung ist und auch zum besseren Verständnis unserer Arbeit in der Landwirtschaft beitragen kann.»
Fragen
Häufige Fragen
Warum verkauft ihr das Gemüse nicht?
Weil das Schenken der eigentliche Sinn ist. Wir wollen ausprobieren, wie sich ein Dorf verändert, wenn Lebensmittel als Geschenk statt als Ware weitergegeben werden. Ohne Verkauf gibt es keine Preise, keine Kasse und keinen Druck – nur Ernte, die ankommt, wo sie gebraucht wird.
Ist das nicht Konkurrenz für die Bauern?
Nein. Ein Landwirt ist selbst Teil des Teams und stellt das Land zur Verfügung. Die produzierten Mengen sind klein und ersetzen keinen Hofladen. Im Gegenteil: Wer selbst gärtnert, schätzt die Arbeit der Bauern mehr.
Was, wenn das nach zwei Jahren einschläft?
Darum setzen wir auf geringe Betriebskosten (rund CHF 2'000 pro Jahr), viele Hände statt weniger Schultern und dauerhafte Pflanzungen wie Beeren und Obstbäume. Und das Land bleibt erhalten – was gepflanzt ist, wächst weiter.
Muss ich etwas können, um mitzumachen?
Nein. Erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner zeigen alles vor Ort. Viele Aufgaben brauchen gar kein Gartenwissen: verteilen, giessen, fotografieren, bauen. Eine Stunde reicht für den Anfang.
Kontakt
Wer dahintersteht
Der Schenkgarten wird von einem erfahrenen Kernteam realisiert. Wir vereinen unter anderem Knowhow aus Landwirtschaft, Biolandbau, Projektleitung, Organisationsentwicklung, Fundraising und Freiwilligenarbeit.
- Projekt
- Team U-Schöner Schenkgarten
- Gegründet
- Herbst 2026
- Ort
- 3322 Urtenen-Schönbühl, Kanton Bern
- Dachorganisation
- Monda Futura – Institut für eine lebenswerte Zukunft · www.mondafutura.org
- Initiator und Koordination
- Raffael Wüthrich · www.raffael.be
- hallo@schenkgarten.ch
- Telefon
- 078 817 01 47